Startseite
» How To
»
So brennen Sie Gasgrillroste ein: Gusseisen vs. Edelstahl vs. Porzellan
So brennen Sie Gasgrillroste ein: Gusseisen vs. Edelstahl vs. Porzellan
Wenn Grillgut an den Rosten Ihres Gasgrills kleben bleibt oder Sie einen neuen Rost vor Rost schützen möchten, klingt „Roste einbrennen“ nach einer naheliegenden Lösung. Das Problem ist jedoch, dass dies nicht für jeden Rost die richtige ist. Rohes Gusseisen, Edelstahl, porzellanemailliertes Gusseisen und porzellanemaillierter Stahl können unterschiedliche Pflege benötigen – und die Grillhersteller geben nicht alle die gleichen Anweisungen.
Die sicherste Regel ist einfach: Bestimmen Sie das Material des Grillrosts und befolgen Sie die Anweisungen in der Bedienungsanleitung Ihres Grills, bevor Sie ihn einölen und erhitzen. Allgemeine Hinweise zum Einbrennen sind erst danach sinnvoll. Weber gibt beispielsweise an, dass seine porzellanemaillierten Gusseisenroste nicht eingebrannt werden müssen, während Napoleon und Broil King für einige ihrer porzellanemaillierten Gusseisenroste Einbrennverfahren empfehlen. Char-Broil hingegen empfiehlt, seine Edelstahl- und Gusseisenroste einzubrennen, während dies bei den porzellanemaillierten Rosten nicht nötig sei. Aufgrund dieser Unterschiede ist das Material allein nicht immer ausreichend.
Kurzantwort: Sollte man die Roste seines Gasgrills einbrennen?
Rostart
Allgemeine Ausrichtung
Hauptabwägung
Bester nächster Schritt
Blankes Gusseisen
Normalerweise ja
Ausgezeichnete Wärmespeicherung, aber anfällig für Rost, wenn ungeschützt.
Nach der Reinigung und immer dann, wenn die Schutzschicht verloren geht
Porzellanemailliertes Gusseisen
Hängt vom Hersteller ab.
Emaille reduziert den direkten Kontakt mit dem Eisen, die Pflegehinweise variieren jedoch je nach Marke und Modell.
Lesen Sie die Bedienungsanleitung, bevor Sie eine eingebrannte Ölschicht auftragen.
Edelstahl
Optional oder herstellerspezifisch
Bessere Korrosionsbeständigkeit, aber Einölen kann das Ablösen von Speiseresten und die Reinigung erleichtern.
Befolgen Sie die Pflegehinweise des Grillherstellers.
porzellanbeschichteter Stahl
Oftmals ohne Würze
Die Beschichtung bildet die Schutzoberfläche; aggressive Behandlung kann sie beschädigen.
Reinigen Sie vorsichtig und befolgen Sie die Bedienungsanleitung.
Die offizielle Pflegeanleitung von Weber ist besonders eindeutig für die eigenen porzellanemaillierten Gusseisenroste: Dank der eingebrannten Beschichtung ist kein Einbrennen erforderlich . Napoleons aktuelle Anleitung hingegen erklärt, wie man Grillroste aus Edelstahl und Gusseisen einbrennt , und Broil Kings Gasgrill-Handbücher empfehlen, einige porzellanemaillierte Gusseisenroste nach dem Waschen einzubrennen. Auch Char-Broil unterscheidet in seiner Anleitung zum Einbrennen von Grillrosten zwischen Edelstahl/Gusseisen und Porzellan.
Eine dünne Ölschicht ist nur dann angebracht, wenn der Hersteller des Rostes das Einbrennen empfiehlt; ermitteln Sie vorher das Material des Rostes und prüfen Sie die Bedienungsanleitung.
Was Gewürze tatsächlich bewirken
Das Einbrennen ist nicht dasselbe wie das einfache Einfetten eines Grillrosts vor dem Kochen. Ziel ist es, einen hauchdünnen Ölfilm zu erzeugen und diesen gemäß den Herstellerangaben zu erhitzen, damit sich eine widerstandsfähigere Schutzschicht auf der Kochfläche bildet. Bei blankem Gusseisen reduziert diese Schicht den direkten Kontakt mit Feuchtigkeit und verbessert das Ablösen der Speisen. Bei Edelstahl empfehlen einige Hersteller das Einölen hauptsächlich für besseres Ablösen und einfachere Pflege, weniger weil der Stahl denselben Rostschutz wie rohes Gusseisen benötigt.
Der Nachteil ist, dass mehr Öl nicht immer besser ist. Eine dicke Ölschicht kann klebrig werden, übermäßig rauchen oder Rückstände ansammeln. Wenn ein Grillrost porzellanbeschichtet ist und der Hersteller empfiehlt, ihn nicht einzubrennen, kann das wiederholte Auftragen eingebrannter Ölschichten zu unnötigen Ablagerungen führen, ohne die werkseitige Beschichtung zu verbessern.
Wähle die Methode nach deinem Ermessen, nicht nach einer universellen Regel.
Wenn Sie blankes Gusseisen haben
Dies ist das überzeugendste Argument für traditionelles Einbrennen. Rohes Gusseisen hat zwar eine hohe Wärmespeicherkapazität und brät gut an, benötigt aber Schutz vor Feuchtigkeit. Ein dünner Film aus einem vom Hersteller zugelassenen, hocherhitzbaren Speiseöl oder Backfett ist in der Regel die praktischste Wahl.
Ideal für: Eigner, die Wert auf starkes Anbraten legen und regelmäßige Wartung nicht scheuen.
Nachteil: höherer Pflegeaufwand als bei Edelstahl oder intakten Porzellanbeschichtungen. Nach dem Waschen sollte es umgehend getrocknet und nicht nass liegen gelassen werden.
Wenn Sie porzellanemailliertes Gusseisen haben
Gehen Sie nicht davon aus, dass „Gusseisen“ automatisch „einbrennen“ bedeutet. Weber gibt ausdrücklich an, dass seine porzellanemaillierten Gusseisenroste nie eingebrannt werden müssen. Broil King hingegen veröffentlicht Anleitungen, in denen die Gusseisenroste als porzellanemailliert beschrieben werden, und empfiehlt dennoch das Einbrennen. Auch Napoleon verkauft porzellanemaillierte Gusseisenroste und veröffentlicht Anleitungen zum Einbrennen von Gusseisen.
Beste Empfehlung: Die modellspezifische Bedienungsanleitung ist die beste Wahl. Das Beschichtungssystem und die vorgesehenen Wartungsmaßnahmen sind Teil des Produktdesigns.
Abwägung: Allgemeine Ratschläge für Gusseisengrills können für den einen Grill unnötig, für den anderen aber richtig sein.
Wenn Sie Edelstahl haben
Edelstahl ist korrosionsbeständiger und benötigt in der Regel weniger eine polymere Schutzbeschichtung. Dennoch empfehlen einige Hersteller, Edelstahlroste einzubrennen. Napoleon beispielsweise bezieht Edelstahl in seine Einbrennanleitung ein, und Char-Broil empfiehlt das Einbrennen von Edelstahl- und Gusseisenrosten.
Ideal für: Besitzer, die wartungsarme Roste wünschen und nicht jede Reinigung als eine Art Wiedereinbrennen betrachten möchten.
Kompromiss: Edelstahl bildet möglicherweise nicht die gleiche dunkle Patina wie rohes Gusseisen und behält diese auch nicht. Bei einem leichten Ölfilm geht es eher um die Kochleistung und die Pflege als darum, das Metall vor dem normalen Gebrauch zu „schützen“.
Welches Öl sollten Sie verwenden?
Es gibt kein Öl, das alle Grillhersteller als das beste bezeichnen. Napoleon nennt in seiner Pflegeanleitung hitzebeständige Optionen wie Rapsöl, Leinöl und Backfett. Char-Broil empfiehlt generell Speiseöl und betont, dass nur eine dünne Schicht aufgetragen werden soll. Die beste Wahl ist daher ein Öl oder Fett, das vom Grillhersteller freigegeben ist und die vorgeschriebene Einbrenntemperatur verträgt.
Auswahl
Praktischer Vorteil
Abtausch
Für wen es geeignet ist
Rapsöl oder neutrales Pflanzenöl
Weit verbreitet, lässt sich leicht in einer dünnen Schicht auftragen
Kann bei zu starkem Auftrag klebrig werden.
Die meisten Besitzer befolgen eine allgemeine Anweisung für Hochtemperaturöl.
Pflanzliches Fett
Lässt sich als sehr dünne, feste Beschichtung leicht kontrollieren; in einigen Gusseisen-Anleitungen angegeben.
Bei zu großzügigem Auftragen kann es leicht in die Ecken laufen.
Besitzer, deren Bedienungsanleitung ausdrücklich eine Verkürzung vorschreibt
Andere Hochtemperatur-Speiseöle
Kann den vom Hersteller angegebenen Hitzebereich vertragen.
Preis und Zusammensetzung variieren; nicht jedes Öl wird in jedem Handbuch erwähnt.
Besitzer, die bereits ein zugelassenes Öl vorrätig haben
Verwenden Sie keine gesalzene Butter oder Margarine als Ersatz für Würzöl. Herstellerhandbücher zum Einbrennen von Gusseisenpfannen empfehlen in der Regel stattdessen Speiseöl oder Backfett.
Eine 5-Schritte-Methode für Grillroste, die angeblich eingebrannt sind
Dies ist ein konservatives Verfahren, das auf den aktuellen Herstellerangaben basiert. Falls Ihre Bedienungsanleitung andere Temperaturen, Zeitvorgaben, Reinigungswerkzeuge oder Beschichtungshäufigkeiten vorschreibt, verwenden Sie bitte stattdessen die Angaben in Ihrer Bedienungsanleitung.
Schritt 1: Beginnen Sie mit einem kalten Grill und reinigen Sie die Grillroste.
Schalten Sie den Grill aus und lassen Sie ihn vollständig abkühlen, bevor Sie die Roste entnehmen oder reinigen. Für die erste Benutzung oder eine vollständige Erneuerung der Grillroste empfiehlt der Hersteller in der Regel milde Seife und Wasser, gefolgt von gründlichem Abspülen. Entfernen Sie Speisereste und lose Korrosion, ohne die beschichtete Oberfläche zu beschädigen.
Für die übliche Pflege zwischen den Grillvorgängen ist eine gründliche Reinigung mit Seife und Wasser nicht jedes Mal notwendig. Weber empfiehlt beispielsweise Besitzern seiner porzellanemaillierten Grillroste, diese vorzuheizen und abzubürsten, anstatt sie einzubrennen.
Schritt 2: Vor dem Ölen vollständig trocknen lassen und Rost entfernen.
Feuchtigkeit unter der Beschichtung beeinträchtigt den Einbrenneffekt. Gewaschene Roste müssen vollständig getrocknet werden. Bei blankem oder vom Hersteller zugelassenem Gusseisen muss leichter Oberflächenrost vor dem Ölen gemäß der Bedienungsanleitung entfernt werden. Ist die Porzellanbeschichtung abgeplatzt, abblätternd oder stark beschädigt, kann das Einbrennen die Emaille nicht wiederherstellen; prüfen Sie den Rost und wenden Sie sich bezüglich eines Austauschs an den Hersteller.
Schritt 3: Tragen Sie einen möglichst dünnen Ölfilm auf.
Bei ausgeschalteten Brennern mit einem Silikonpinsel oder einem anderen vom Hersteller zugelassenen Werkzeug eine sehr dünne Schicht auf der Kochfläche verteilen. Falls die Anleitung das Bestreichen beider Seiten vorschreibt, den Rost erst nach dem Abkühlen und bei sicherer Handhabung entfernen oder anfassen.
Napoleon empfiehlt in seiner aktuellen Pflegeanleitung ausdrücklich einen Silikonpinsel und warnt davor, dass sich Fasern von Küchenpapier an rauen Gusseisenrosten verfangen können. Auch Char-Broil betont, überschüssiges Öl abzuwischen, sodass nur ein dünner, gleichmäßiger Film zurückbleibt.
Verwenden Sie nur so viel Öl, dass ein leichter Glanz entsteht. Eine dicke, nasse Schicht neigt eher dazu, stark zu rauchen oder klebrig zu werden.
Schritt 4: Heizen Sie die Roste gemäß den Herstellerangaben für die angegebene Zeit und Temperatur vor.
Hier kommt es besonders auf die markenspezifischen Anweisungen an. Napoleons Anleitung für Gusseisengrills sieht vor, den Grill auf etwa 176–204 °C (350–400 °F) vorzuheizen und die eingeölten Roste rund 30 Minuten lang zu erhitzen. In manchen aktuellen Anleitungen wird anschließend eine weitere dünne Ölschicht aufgetragen und der Grill erneut vorgeheizt. Char-Broil verwendet für seine Grills eine kürzere Heizdauer. Andere Hersteller geben möglicherweise ganz andere Zeiten an.
Stellen Sie Ihren Grill nicht automatisch auf maximale Hitze, nur weil „heißer besser klingt“. Richten Sie sich nach dem Temperaturbereich in der Pflegeanleitung Ihres Grillrosts und Grills.
Vor dem Aufheizen sollte der Grillrost leicht benetzt, aber nicht nass sein. Erhitzen Sie ihn nur innerhalb des für Grillrost und Grillrost angegebenen Temperaturbereichs.
Schritt 5: Abkühlen lassen, prüfen und entscheiden, ob ein weiterer Anstrich tatsächlich erforderlich ist.
Schalten Sie die Brenner und die Gaszufuhr gemäß der Bedienungsanleitung des Grills aus und lassen Sie den Grillrost abkühlen. Eine ordnungsgemäß gepflegte Gusseisenoberfläche sollte gleichmäßig geschützt aussehen und nicht klebrig oder mit Öl bedeckt sein. Falls der Hersteller einen zweiten Anstrich empfiehlt, tragen Sie den gleichen dünnen Film erneut auf, anstatt eine dicke Schicht aufzutragen.
Die Häufigkeit der routinemäßigen Wartung hängt wiederum vom jeweiligen Produkt ab. Napoleons aktuelle Unterlagen enthalten Empfehlungen, die von einer Wartung nach wenigen Nutzungen in einigen Handbüchern bis hin zu einem regelmäßigen Einbrennen im allgemeinen Pflegeartikel reichen. Char-Broil empfiehlt für bestimmte Rosttypen ein sehr häufiges Einölen. Diese Unterschiede sind ein weiterer Grund, die Wartungsintervalle anderer Hersteller nicht einfach zu übernehmen, ohne vorher in der eigenen Bedienungsanleitung nachzuschauen.
Die Pflegeschicht sollte dünn und gleichmäßig bleiben. Eine erneute Einbrennschicht ist nur so oft erforderlich, wie es der Hersteller und der Zustand des Rostes empfehlen.
Sollte man vor jedem Kochen würzen?
Nicht unbedingt. Es gibt drei verschiedene Praktiken, die oft als „Würzen“ bezeichnet werden:
Vorbehandlung: Vorbereitung eines neuen, für die erste Verwendung geeigneten Grillrosts.
Regelmäßiges Nachbeschichten: Wiederherstellung des Schutzes nach gründlicher Reinigung, Rostentfernung, Lagerung oder sichtbarem Verlust der Beschichtung.
Leichtes Einölen vor dem Garen: Eine kleine Menge Öl hinzufügen, um das Anhaften zu verhindern, bevor die Speisen auf den Topf kommen.
Diese Grillroste sind verwandt, aber nicht identisch. Ein Edelstahlrost kann leicht eingeölt werden, ohne dass eine Einbrennprozedur wie bei Gusseisen erforderlich ist. Ein porzellanemaillierter Gusseisenrost von Weber kann gemäß den Pflegehinweisen von Weber gereinigt und verwendet werden, ohne dass eine neue Ölschicht entsteht. Auch ein gusseiserner Rost von Broil King kann porzellanemailliert sein, dennoch gibt es Herstelleranweisungen, die das Einbrennen beinhalten.
Würzen oder Einölen des Essens: Was sorgt dafür, dass die Aromen besser haften?
Wenn es Ihnen vor allem darum geht, das Anhaften empfindlicher Lebensmittel zu verhindern, ist das Einbrennen des Grillrosts nur ein Faktor. Bei einem Grill, dessen Rost nicht eingebrannt werden muss, ist es oft einfacher, die Grillreste selbst leicht einzuölen, als eine dauerhafte Beschichtung auf dem Rost zu erzeugen. So vermeiden Sie außerdem unnötige Rückstände auf einer bereits werkseitig behandelten Oberfläche.
Wenn Ihr Hauptziel jedoch der Korrosionsschutz von blankem Gusseisen ist, ist das Einölen der Lebensmittel kein Ersatz für den Schutz des Metalls nach der Reinigung und Lagerung.
Wählen Sie anhand der Problemstellung:
Anhaftende Speisen auf Edelstahl oder Porzellan: Achten Sie zunächst auf saubere Roste, richtiges Vorheizen und die richtige Zubereitung der Speisen.
Rost auf blankem Gusseisen: Achten Sie auf die Trocknung und die vom Hersteller empfohlene Einbrennprozedur.
Wenn sich an Stellen, an denen das Porzellan abgeplatzt ist, Rost bildet, sollten Sie die Beschichtung überprüfen und gegebenenfalls eine Erneuerung in Betracht ziehen, anstatt zu versuchen, den strukturellen Schaden durch eine Patina zu überdecken.
Häufige Fehler und ihre Konsequenzen
zu viel Öl verwenden
Mehr Öl vermittelt zwar ein schützendes Gefühl, kann aber einen klebrigen Film hinterlassen und Schmutz anziehen. Dünne Schichten lassen sich leichter auftragen und entsprechen den Herstellerangaben.
Angenommen, jeder schwarze Rost besteht aus rohem Gusseisen
Viele Roste sind dunkel, weil sie porzellanemailliert oder beschichtet sind. Die Behandlung eines emaillierten Rostes wie rohes Eisen kann unnötigen Wartungsaufwand verursachen.
Die Anweisungen einer Marke auf eine andere Marke anwenden
Der Unterschied zwischen Weber und Napoleon/Broil King verdeutlicht, warum dies wichtig ist. Ähnlich aussehende, porzellanemaillierte Gusseisenroste können unterschiedliche Pflegehinweise haben.
Einbrennen über Rost oder Rückstände
Öl lässt losen Rost, verbrannte Rückstände oder beschädigte Beschichtungen nicht verschwinden. Reinigen Sie die Oberfläche zuerst mit geeigneten Werkzeugen für den Rost.
Auf das vollständige Trocknen verzichten
Bei Gusseisen ist das Trocknen kein rein kosmetischer Schritt. Wird gewaschenes Eisen nass gelassen, erhöht sich die Korrosionsgefahr, bevor sich die schützende Ölschicht bilden kann.
Woran man erkennt, ob die Roste bereit sind
Führen Sie vor dem Kochen diese kurze Überprüfung durch:
Die Roste sind sauber und trocken.
Es gibt keine Ölansammlungen oder klebrige Rückstände.
Sichtbarer Rost wurde vor dem Einbrennen beseitigt.
Die Ölschicht, sofern sie verwendet wurde, war dünn und gleichmäßig.
Der Grill hat den vom Hersteller vorgegebenen Heizzyklus abgeschlossen.
Bei den porzellanbeschichteten Rosten ist keine lose oder abblätternde Beschichtung zu erkennen.
Sie wissen, ob die zukünftige Wartung für Ihr spezifisches Modell Bürsten, leichtes Ölen oder eine vollständige Neu-Einbrennung erfordert.
Wenn Speisen trotz korrekter Würzung oder Reinigung immer noch anhaften, geben Sie nicht automatisch mehr Öl hinzu. Überprüfen Sie die Vorheizzeit, die Gartemperatur, den Feuchtigkeitsgehalt der Speisen und ob die Speisen bewegt werden, bevor sie sich von selbst vom heißen Rost lösen.
Fazit
Bei blankem Gusseisen ist das Einbrennen in der Regel unerlässlich. Bei Edelstahl kann es hilfreich sein, ist aber oft weniger wichtig und stärker herstellerabhängig. Bei porzellanbeschichteten oder porzellanemaillierten Rosten gilt: Manche Hersteller geben an, dass kein Einbrennen nötig ist, während andere es als Teil der normalen Pflege ihrer beschichteten Gusseisenroste betrachten.
Die beste Methode ist daher nicht die höchste Hitze, das teuerste Öl oder die dickste Ölschicht. Es ist die Methode, die zur Rostkonstruktion und den Anweisungen des Grillherstellers passt: saubere Oberfläche, vollständiges Trocknen, ein hauchdünner, zugelassener Ölfilm, wenn erforderlich, kontrollierte Hitze und nur so viel Pflege, wie der Rost tatsächlich benötigt.