Stellen Sie sich vor, Sie sind mitten in einer wichtigen Aufgabe – Videobearbeitung, Tabellenkalkulation oder einfach nur im Internet surfen –, als plötzlich Ihr Bildschirm blau aufleuchtet. Der gefürchtete Fehler „Page Fault in Nonpaged Area“ lässt Ihr Windows 11-System abstürzen und Sie frustriert vor einem Bluescreen (BSOD) zurück. Kommt Ihnen das bekannt vor? Keine Sorge, Sie sind nicht allein. Dieser Fehler deutet oft auf Probleme mit dem Arbeitsspeicher (RAM) Ihres Systems hin, aber keine Angst – mit den richtigen Schritten lässt er sich beheben. In diesem Leitfaden erklären wir Ihnen direkt, wie Sie den Windows 11-Fehler „Page Fault in Nonpaged Area“ im Zusammenhang mit dem Arbeitsspeicher beheben und die Stabilität Ihres PCs wiederherstellen – ganz ohne Fachjargon.
Wir konzentrieren uns auf das Wesentliche: die Ursachen des Fehlers, die Diagnose und gezielte Lösungen, insbesondere für RAM-Probleme. Am Ende läuft Ihr System wieder reibungslos und Sie erhalten Tipps, um zukünftige Probleme zu vermeiden. Los geht's! 🚀
Was ist der Fehler „Seitenfehler im nicht ausgelagerten Bereich“?
Der Seitenfehler im nicht auslagerbaren Bereich ist ein kritischer Windows-Fehler, der auftritt, wenn das Betriebssystem versucht, auf eine Speicherseite im nicht auslagerbaren Speicherpool zuzugreifen – einem reservierten Bereich des Arbeitsspeichers, der stets verfügbar sein muss – und diese als fehlerhaft oder beschädigt vorfindet. Im Gegensatz zum auslagerbaren Speicher, der auf die Festplatte ausgelagert werden kann, ist der nicht auslagerbare Bereich aus Gründen der Geschwindigkeit und Zuverlässigkeit im Arbeitsspeicher gesperrt. Ein Fehler in diesem Bereich führt zu einem sofortigen Systemstopp, um weiteren Schaden zu verhindern.
Unter Windows 11 tritt dieser Fehler aufgrund der verbesserten Multitasking-Funktionen und der höheren Hardwareanforderungen häufiger auf. Häufige Ursachen sind fehlerhafte Hardware, Treiberkonflikte oder sogar Schadsoftware, die sich in die Speicherverwaltung einschleicht. Die gute Nachricht: In den meisten Fällen liegt es an RAM-Problemen, die sich daher leicht beheben lassen. Wenn Sie zusätzlich Fehlercodes wie 0x00000050 sehen, deutet dies typisch auf Speicherprobleme hin.
Warum tritt dieses Problem unter Windows 11 auf? Häufige Ursachen
Das Verständnis der Ursache ist entscheidend für eine dauerhafte Behebung des Windows 11-Problems „Seitenfehler im nicht auslagerbaren Bereich“ (RAM) . Hier ist eine Übersicht der häufigsten Ursachen, priorisiert nach Wahrscheinlichkeit:
- 1️⃣ Fehlerhafter oder inkompatibler Arbeitsspeicher: Arbeitsspeichermodule können mit der Zeit durch Hitze, Staub oder Herstellungsfehler beeinträchtigt werden. Wenn Sie nicht zusammenpassende oder übertaktete Arbeitsspeichermodule verwenden, können die strengeren Speicherprüfungen von Windows 11 dies erkennen.
- 2️⃣ Veraltete oder beschädigte Treiber: Grafikkarten, Netzwerkadapter oder Speichertreiber greifen häufig auf den nicht ausgelagerten Speicherpool zu. Ein fehlerhafter Treiber kann den Speicherzugriff beeinträchtigen.
- 3️⃣ Überhitzung oder Hardwarekonflikte: Unzureichende Belüftung führt zu RAM-Instabilität. Konflikte mit Peripheriegeräten wie USB-Geräten können ebenfalls Speicherfehler vortäuschen.
- 4️⃣ Softwareprobleme: Aktuelle Windows-Updates, Apps von Drittanbietern oder auch ein übermäßiger Virenschutz können die Speicherzuweisung beeinträchtigen.
- 5️⃣ Festplattenfehler: Obwohl seltener, können defekte Sektoren auf Ihrer SSD/HDD zu Auslagerungsproblemen führen, die sich auf den nicht ausgelagerten Speicher auswirken.
Aktuelle Berichte aus Microsoft-Foren zeigen, dass die verbesserte Fehlerprotokollierung der Windows 11-Updates von 2026 es erleichtert, den Arbeitsspeicher als Fehlerursache zu identifizieren – in bis zu 70 % der Fälle bei der Benutzerdiagnose. Erste Hinweise liefern Muster wie Abstürze bei speicherintensiven Aufgaben (z. B. Spielen oder Videobearbeitung).
Schritt-für-Schritt-Diagnose: Liegt es am Arbeitsspeicher?
Bevor Sie mit der Fehlerbehebung beginnen, prüfen Sie, ob der Arbeitsspeicher (RAM) tatsächlich die Ursache ist. Diese gezielte Diagnose spart Ihnen Zeit und unnötige Anpassungen. Gehen Sie dabei wie folgt vor:
- Überprüfen Sie die Ereignisanzeige auf Hinweise: Drücken Sie Windows + X, wählen Sie „Ereignisanzeige“ und navigieren Sie zu „Windows-Protokolle“ > „System“. Suchen Sie nach Fehlern im Zusammenhang mit Absturzzeiten, die „ntoskrnl.exe“ erwähnen oder auf Speicherfehler hinweisen. Dies bestätigt häufig die Beteiligung des nicht ausgelagerten Speicherpools.
- Führen Sie die Windows-Speicherdiagnose aus: Suchen Sie im Startmenü nach „Windows-Speicherdiagnose“ und starten Sie den Computer neu, um sie auszuführen. Sie scannt Ihren Arbeitsspeicher (RAM) auf Fehler – einfach, aber effektiv, um defekte Module zu erkennen. Werden Probleme gefunden, fahren Sie mit den Hardware-Überprüfungen fort.
- Verwenden Sie die Eingabeaufforderung für tiefergehende Scans: Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator und geben Sie den Befehl
sfc /scannowzum Reparieren der Systemdateien ein. chkdsk /f /rÜberprüfen Sie anschließend Ihr Laufwerk. Starten Sie den Computer neu, falls Sie dazu aufgefordert werden.
- Überwachung mit dem Task-Manager: Öffnen Sie im Normalbetrieb den Task-Manager (Strg + Umschalt + Esc) und überprüfen Sie die Registerkarte „Speicher“. Eine hohe Auslastung des nicht ausgelagerten Speicherpools (über 200–300 MB im Leerlauf) deutet auf ein Problem hin.
Wenn diese Anzeichen auf den Arbeitsspeicher hindeuten, sind Sie auf dem richtigen Weg. Für visuelle Lerntypen eignen sich Tools wie HWMonitor, die die Temperaturen überwachen – alles über 80 °C beim Arbeitsspeicher ist ein Warnsignal.
Bewährte Lösungen für „Seitenfehler im nicht ausgelagerten Bereich“ – Fokus auf RAM
Nun zum Kern unseres Leitfadens: Praktische Strategien zur Behebung des RAM-Fehlers „Seitenfehler im nicht auslagerbaren Bereich“ unter Windows 11. Beginnen Sie mit der einfachsten Lösung und steigern Sie den Aufwand bei Bedarf. Diese Strategien basieren auf den neuesten Empfehlungen von Microsoft und in der Community getesteten Lösungen.
1. Treiber und Windows aktualisieren
Veraltete Treiber sind eine häufige Ursache. Gehen Sie zu Einstellungen > Windows Update > Nach Updates suchen, um die neuesten Patches zu installieren. Weitere Informationen:
- Besuchen Sie die Website Ihres Hardwareherstellers (z. B. NVIDIA, Intel), um Treiber herunterzuladen.
- Verwenden Sie den Geräte-Manager (Rechtsklick auf Start), um Netzwerk- und Speichertreiber manuell zu aktualisieren.
Diese Lösung behebt 40 % der BSODs ohne Hardware-Austausch – ein schneller Erfolg!
2. RAM testen und gegebenenfalls neu einsetzen
Wenn die Diagnose einen RAM-Fehler meldet, schalten Sie Ihren PC aus, trennen Sie ihn vom Stromnetz und öffnen Sie das Gehäuse. Setzen Sie die RAM-Module erneut fest ein. Testen Sie die Module einzeln in verschiedenen Steckplätzen, um den Fehler einzugrenzen.
Für einen gründlichen Test laden Sie MemTest86 (kostenlos von der offiziellen Website) herunter und erstellen Sie einen bootfähigen USB-Stick. Lassen Sie das Programm über Nacht laufen – es belastet den Arbeitsspeicher stärker als Windows-Tools. Treten Fehler auf, tauschen Sie den defekten Riegel aus. Tipp: Achten Sie bei Dual-Channel-Systemen auf die gleiche Geschwindigkeit und Kapazität, um Konflikte zu vermeiden.
| RAM-Testtool |
Vorteile |
Nachteile |
Am besten geeignet für |
| Windows-Speicherdiagnose |
Eingebaut, einfach |
Nur Basisscan |
Schnellprüfungen |
| MemTest86 |
Umfassend, detailliert |
Erfordert bootfähige Medien |
Ausführliche Fehlerbehebung |
| HWiNFO |
Echtzeitüberwachung |
Kein vollständiger Tester |
Anhaltende Stabilität |
3. Nicht ausgelagerten Speicherpool leeren und Speicher optimieren
Führen Sie das Tool poolmonaus dem Windows SDK (Download von Microsoft) aus, um speicherintensive Prozesse zu identifizieren. Für einen Neustart:
- Öffnen Sie die Eingabeaufforderung als Administrator,
net stop superfetchum net start superfetchdie Dienste zurückzusetzen.
- Virtuellen Speicher erhöhen: Einstellungen > System > Info > Erweiterte Systemeinstellungen > Leistungseinstellungen > Erweitert > Virtueller Speicher. Stellen Sie ihn auf das 1,5-fache Ihrer RAM-Größe ein.
Deaktivieren Sie unnötige Autostartprogramme über den Task-Manager, um nicht ausgelagerte Ressourcen freizugeben. Wenn Sie einen Laptop verwenden, achten Sie darauf, dass er nicht überhitzt – reinigen Sie die Lüftungsschlitze und verwenden Sie ein Kühlpad.
4. Erweiterte Fehlerbehebung: BIOS- und Hardwareprüfungen
Rufen Sie das BIOS auf (normalerweise Entf oder F2 beim Start) und stellen Sie die Standardeinstellungen wieder her oder deaktivieren Sie XMP, falls Sie den Arbeitsspeicher übertakten. Sollten die Probleme weiterhin bestehen, testen Sie mit einem anderen Netzteil – Spannungseinbrüche können den Arbeitsspeicher beschädigen.
Bei hartnäckigen Problemen empfiehlt sich eine Neuinstallation von Windows 11 über Einstellungen > Wiederherstellung > Diesen PC zurücksetzen. Sichern Sie die Daten vorher! Bei Verdacht auf Hardwareprobleme sollten Sie einen Fachmann hinzuziehen.
Laut Microsofts offiziellem BSOD-Leitfaden lassen sich durch die Kombination dieser Schritte über 90 % der speicherbedingten Abstürze beheben.
Vermeidung zukünftiger „Seitenfehler im nicht ausgelagerten Bereich“-Fehler
Sobald das Problem behoben ist, sollte es auch so bleiben: Führen Sie monatliche Speicherscans durch, aktualisieren Sie die Treiber vierteljährlich und überwachen Sie die Temperaturen. Vermeiden Sie es, RAM-Marken zu mischen, und verwenden Sie Tools wie CCleaner sparsam, um unnötige Software zu vermeiden. Dank der ständigen Weiterentwicklung von Windows 11 gibt es weniger Überraschungen, wenn Sie proaktiv vorgehen.
Fühlst du dich jetzt gut? Du hast gerade eines der kniffligsten BSODs gelöst. Läuft dein System wieder einwandfrei? Dann teile deinen Erfolg in den Kommentaren – was hat dir geholfen? Für weitere Windows-Tipps bleib dran – wir haben Anleitungen zu allem, von Optimierung bis Sicherheit. Dein stabiler PC wartet schon! 😊